Barrierefrei in den Garten_barrierfree garden

hof_grundstein

Treppenlift in den Garten

Juchhu, geschafft!!!!!! DANKE an alle Spender_innen, die uns geholfen haben, das Geld zusammenzusammeln, um den Treppenlift zu finanzieren. Er wird im März eingebaut und dann feiern wir: EUCH und den LIFT und UNS am 7. April 2017. Mehr Info folgt. Alle Spender_innen, Freund_innen, Vereinsmitglieder, Unterstützer_innen, Kolleg_innen, Interessierte… sind herzlichst eingeladen.

Wir haben viel geschafft aber jetzt sind unsere Geldbörsln leer und wir brauchen noch den Treppenlift in den Garten.

Der zu überwindende Höhenunterschied beträgt 1,90 m.

Wir werden den Garten nutzen zum Relaxen und Spielen, zum Arbeiten und für Workshops, zum Lesen und mit Freund_innen sein, für unsere Treppenliftparty , wenn wir den Treppenlift dann endlich haben….

Nach den Kostenvoranschlägen werden wir ca. noch € 10.000,– brauchen.

Weil wir das Haus überwiegend für Gewerbezwecke gemietet haben, bekommen wir keine Förderungen.

Entscheidend ist für uns der gleichberechtigte Zugang zu allen Möglichkeiten und Ressourcen. Aus diesem Grund fordern wir die Abschaffung aller Grenzen und Barrieren. Dazu zählen zum Beispiel die Abschaffung der geografischen Grenzen und dadurch die Abschaffung der Zugangsbarrieren zum Arbeitsmarkt. Wir fordern ein Ende jeder Diskriminierung.

Daraus ergibt sich klarerweise, dass alle Bereiche des Hauses barrierefrei zugänglich sein müssen.

Um unser altes Haus, erbaut um 1900, zum Arbeiten, Wohnen, Leben, Ausstreiten von dem, was uns bewegt, und zum Abbau von Barrieren mieten zu können, haben wir den Verein „für die Barrierefreiheit im Alltag, in der Kunst und im Denken“ gegründet. Wir haben neben den notwendigen Erneuerungs- und Umbauarbeiten das Haus barrierefrei gemacht. Zu den zwei Eingängen gibt es nun Rampen. Die Haustür lässt sich elektrisch öffnen. Dafür mussten wir die Türe adaptieren und einen Motor einbauen. Die Wohn, Arbeits- und Beratungsräume im ersten und zweiten Stock sind über einen von uns eingebauten Lift barrierefrei erreichbar. Die Sanitäreinrichtungen sind barrierefrei und in ausreichender Zahl vorhanden (Das war nicht so, als die meisten bereits einzogen, ich bin froh, dass ich da noch meine eigene Wohnung hatte ;-))…..

Umverteilung ist uns wichtig und so haben die, die es konnten, ihre Kohle zusammengelegt. Wir haben uns von Freund_innen, von unseren Familien und von Freund_innen von Freund_innen Geld ausgeliehen und geschenkt bekommen.

Das Haus hat sich gewehrt….

Das in Wien schwer mögliche haben wir geschafft. Unser Haus war für eine Vermietung für die Dauer von max. 3 Jahren ausgeschrieben. Uns ist es gelungen, einen unbefristeten Mietvertrag zu bekommen. Im Gegenzug mussten wir uns verpflichten, alle notwendigen Umbauten selbst zu finanzieren. Viel geschah in Eigenarbeit.

Wir haben Material geschleppt und Bauschutt weggekarrt. Wir rissen Barrieren nieder und bauten Barrierefreies wieder auf. Wir haben die Elektrizität erneuert und ausgebaut. Wir haben Sanitärräume geschaffen und Türen erneuert. Wir haben Parkettböden freigelegt und Böden mit billig im Internet erstandenen Fliesenresten gefliest, wir haben gezimmert, Tapeten „geklezelt“, gespachtelt und Wände gestrichen…..

Ursprünglich wollten wir eine Rampe bauen.

Damit man mit dem Rolli raufkommt, darf die Steigung bei einer Rampe nicht mehr als 6 % sein. Dafür würde sie einmal um den Garten führen.

In der Theorie, und wenn sie dann mal steht auch tatsächlich, wäre die Rampe die eindeutig bessere Lösung. Weil die Rampe sehr lang wäre, stellte sich dieser Plan in der praktischen Umsetzung als sehr komplex, kraftraubend und im Endeffekt als nicht durchsetzbar gegenüber unseren Vermieter_innen heraus, deren Gegenforderungen immer unüberwindbarer wurden.

So entschieden wir uns für den Treppenlift.

Der Einbau des Treppenlifts ist einfacher. Dafür brauchen wir „nurmehr“ das Geld. Bitte unterstütze uns mit deiner Kohle!!

Beim Crowd funding unter

http://www.respekt.net/de/projekte-unterstuetzen/details/projekt/1357/

DANKE

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3-tägiger Workshop zu barrierefreier Gartengestaltung

..mit Studierenden der new design university St. Pölten Anfang April 2016 mit den Lehrenden Christine Schwaiger und Florian Sammer. Am Ende standen  5 Entwürfe der Studierenden für die Begehbarkeit des Gartens auch für Rollstuhlnutzer_innen. Großen Dank an alle. An der Umsetzung der Pläne für den barrierefreien Gartenzugang arbeitet der Verein zur Zeit gemeinsam mit der Architektin Gabu Heindl. Die Baueinreichungspläne sind fix und fertig, es fehlt noch die Unterschrift des Vermieters.

Zwei der fünf Entwürfe der Studierenden siehe unten:

160203 FUTURE LAB DESGIN FOR ALL

4_final

5_RAMPE_Grundsteingasse

bmask-handbuch-barrierefrei-2011